Bissendorf hat nichts zu verlieren
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37 Gegentore gegen Hamm II waren deutlich zu viel für Jan Thaler. „Die Abwehr ist der Knackpunkt. Da müssen wir zulegen“, sagt der Trainer des TV Bissendorf-Holte.
140 Gegentore gab es in vier Spielen, 35 im Schnitt.
Der Aufsteiger ist wegen seiner Tordifferenz (– 29) Letzter der 3. Handball-Liga und am Sonntag (17 Uhr) krasser Außenseiter beim OHV Aurich. Der Tabellenführer hat bislang als einziges Team alle vier Spiele gewonnen und 139 Tore erzielt.
Für Bissendorfs Levin Zare ist das keine so schlechte Konstellation: „Genau da müssen wir uns das Selbstvertrauen wiederholen, weil wir nichts zu verlieren haben.“ Gegen Hamm war der Druck für den 24-Jährigen deutlich zu spüren: „In den Situationen, in denen wir Tore machen mussten, haben wir sie nicht gemacht, weil wir vielleicht verkrampft sind und nicht die einfache Lösung gefunden haben.“ Diese Erwartungen gibt es beim Spitzenreiter nicht: „Da können wir befreit aufspielen und haben keinen Druck“, sagt Zare.
Die zuletzt angeschlagenen Christian Rußwinkel (Erkältung) und Marius Kluwe (umgeknickt) dürften sich zudem etwas weiter erholt haben.
Autor: Johannes Kapitza







