Einen Auftakt nach Maß in der Oberliga-Saison feierten die Handballer des TV Bissendorf-Holte. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga besiegte das Team des neuen Trainers Steffen Brüggemann vor guten 300 Zuschauern in der Bissendorfer Sporthalle den VfL Hameln mit 40:33 (21:18).
Entsprechend zufrieden fiel Brüggemanns Fazit aus: „Wir haben absolut verdient gewonnen und sind wirklich gut in die Saison reingekommen. Vorne haben wir richtig Druck gemacht – und wir waren dann effektiv im Abschluss“, lobt der Coach. Der einzige Schönheitsfehler im Auge des Trainers: „Besonders in der ersten Hälfte waren wir hinten zu offen. Sonst hätten wir zur Halbzeit bereits davonziehen können“.
Im weiteren Verlauf steigerte sich Torhüter Marco Hemke to Krax aber gewaltig und legte so den Grundstein für eine entspanntere zweite Halbzeit. In dieser taten sich besonders die Rußwinkel-Brüder hervor. Fabian Rußwinkel glänzte mit sieben Toren und sorgte für Ordnung. Christian Rußwinkel war mit 13 Toren erfolgreichster Torschütze des Spiels und verwandelte nervenstark alle sechs Siebenmeter. „Christian ist nach wie vor Kopf dieser Mannschaft und geht stets voran. Er erzielte auch kurz vor Schluss das von den Zuschauern lautstark geforderte 40. Tor“, schwärmt sein Trainer. Auch die Neuzugänge Lukas Tamms und Leon Goldbeck zeigten eine ansprechende Leistung.
Nur anfangs hatte der TVB mit dem ihm wenig bekannten Gegner Probleme. „Allen voran in der Deckung ist es schwer, wenn man die Gegenspieler nicht kennt. Man weiß nicht, wie sie sich bewegen und wo sie bevorzugt hinwerfen.“ Ein Umstand, der sich zum nächsten Spiel beim MTV Großenheidorn ändern soll: „Jetzt können wir wieder vorab in die Videoanalyse gehen. Das werden wir auch intensiv tun“, so Brüggemann. So oder so wird es ein besonderes Spiel, konnten die Bissendorfer doch in der Saison 2020/21 dort den Aufstieg in die 3. Liga feiern. „Das wird zusätzliche Energie freisetzen“, ist sich Brüggemann sicher.
TVB: Jenner 5 Tore, Mayer 3, Brack 1, C. Rußwinkel 13, Tamms 1, Goldbeck 4, F. Rußwinkel 7, Schuering 4, L. Brüggemann 2.
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung







